1999 Gilberte de Courgenay

Nach der Grossproduktion von "No no Nanette" war es gar nicht leicht etwas zu finden, das den Ansprüchen der TGM genügte.

 

Mit Gilberte de Courgenay wagte sich die TGM an ein Stück heran, das von den Schauspielern und Mitwirkenden sehr viel verlangte. Nämlich sich in eine Zeit zurückzuversetzen, die man selber nicht erlebt hat und doch vielen Besuchern präsent war. Die Ergriffenheit der Zuschauer war wohl ein deutliches Zeichen dafür, dass das Stück aus der Zeit der Grenzbesetzung auch heute noch aktuell ist und bei Alt und Jung zu begeistern vermochte.

Dazu beigetragen hat sicher auch unser aufwendiges Bühnenbild, das manche spontane Beifälle bekam.

Wenn wir an die Produktion zurückdenken kommen einige Erinnerungen hoch, Erinnerungen an das Stück selber. Als Hasler sich doch für seine Tilly entschied statt für Gilberte. Die Ehrfurcht vor dem Vaterland und dafür kämpfen zu wollen. Die Einsamkeit eines Soldaten in der Menge der Truppe.

Aber auch Erinnerungen an "Hinter-der-Bühne", Nervosität vor den Aufführungen, Zusammenhalt der Gruppe, Gestöhne beim Kulissenumbau und das fröhliche Beisammensein nach den Aufführungen.

Eine Produktion, die zu begeistern vermochte! Eine Produktion mit herausragenden Schauspielern und Mitwirkenden. Eine Produktion, die nicht so schnell vergessen wird!